Von: Anita Stadler
Psychomotorische Förderung in der Spielgruppe und Kita
Am Samstag, 05. November 2011 nahmen die Krippenleiterin, Gruppenleiterinnen, Lernende und Praktikantinnen zusammen mit Spielgruppenleiterinnen an einer Weiterbildung zum Thema psychomotorische Förderung teil. Der Kurs vermittelte konkrete Ideen für den Krippen- und Spielgruppenalltag. Psychomotorik: Das Körpergefühl beeinflusst die Psyche und die Psyche das Körpergefühl. Körper und Seele sind voneinander abhängig. Die Psychomotorische Entwicklung können wir unterstützen, in dem wir bei den Kindern folgende Bereiche fördern: das Gleichgewicht, die Orientierung, die Wahrnehmung, Gefühle ausdrücken und soziale Kontakte schaffen.
Am Anfang des Kurses durften wir von unserer Kursleiterin Theresia Buchmann ein spannendes Referat über Psychomotorische Förderung in der Kita und Spielgruppe hören. Sie vermittelte uns dabei, dass Psychomotorik etwas Kreatives ist. Sie verdeutlichte uns, dass wir als Fachfrauen verantwortlich für ein sicheres und anregendes Umfeld sind. Sie machte uns aufmerksam, dass wir die Eigenkräfte und die Selbstwirksamkeit des Kindes ansprechen, um die kindliche Entwicklung zu fördern. Sie vermittelte uns, dass wir Grenzen sprengen können, indem wir dem Kind neue Erfahrungen ermöglichen. Zu den Bewegungsauffälligkeiten meinte sie, erst wenn Kinder keine Fortschritte mehr machen, dass wir dann mit den Eltern Kontakt aufnehmen sollen und die Schwierigkeiten ansprechen. Das heisst aber lange noch nicht, dass es dann eine Therapie braucht!
Nach dem Referat durften wir in gemischten Gruppen verschiedene Bewegungsspiele sammeln, die wir uns gegenseitig präsentierten. Folgende einfache und tolle Spiele werden wir im Krippenalltag einsetzen:
Zugrennen, Chef zeigt vor…, Handtuchrutschbahn, Öpfel, Öpfel, Stückli, 1 kleines Würmli hat den Husten, u.v.m.
Nach dem Mittagessen durften wir in Pösten verschiedene einfache Bewegungsspiele üben, die sich sehr gut für den Krippenalltag eignen. Bei den einzelnen Aufgaben lernten wir unter anderem, dass Kinder, die nicht gerne zeichnen, durch einfache, lustige Zeichnungen motiviert werden können: Löwe einsperren, Kleberpunkte mit einem Bleistift oder Farbstift verbinden, Schaf zeichnen,…
Nach einem spannenden und lehrreichen Kurstag fuhren wir alle mit vielen neuen Ideen glücklich nach Hause. Der Kursleiterin Theresia Buchmann danken wir ganz herzlich für ihre kreative Inputs.
Weitere Infos zum Thema Psychomotorik finden Sie unter: www.psychomotorik-therapie.ch
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